Fusion 2002 - 2007

Im Jahr 2002 dann traten Kapitalgeber aus Asien an uns heran und suchten Investitionsmöglichkeiten nach dem ersten Irak-Krieg und einer gewissen Neuorientierung in den arabischen Staaten. Unsere Personenschutzfirma siedelte sich in Dubai an, um näher beim operativen Geschäft zu sein und dies gab noch im gleichen Jahr den Ausschlag dafür, dass die Maritania:Group, die Maritania Investment Group und die asiatisch-arabischen Partner zur EAG | EurAsiaGroup fusionierten. Das wichtigste Geschäftsfeld der neuen Unternehmensgruppe war von Anfang an und wie bereits in der Vergangenheit das Corporate Investment mit Schwerpunkt auf Immobilien- und Projektentwicklung sowie das Unternehmensberatungsgeschäft. Ab 2003 wurden zahlreiche gemeinnützige, soziale und mildtätige Vereine in Deutschland gegründet, die bis Januar 2014 unter dem Namen USE | Union Soziales Europa als Verband agierten und seitdem im Interessenverband der Familienunternehmer und des Bürgertums DAS BÜNDNIS | Bündnis Familienunternehmer, Energie- und Agrarwirtschaft e.V. aufgegangen sind.

Zum jahresende 2013 hatt die USE | Union Soziales Europa 5 Unternehmen als Gesellschafter, 10 Unternehmen und 20 Vereine als Mitglieder. Die Bandbreite des Engagements geht vom Tierschutz über Jugendarbeit, Frauenhäuser und Resozialisierung bis hin zum Bildungsbereich. 2003 wurde in Ergänzung zum Beratungsbereich der Bildungsbereich aufgebaut. Unter dem Namen der heute noch aktiven HeideAkademie wurden und werden Veranstaltungen und Workshops für Gründer, Handwerker und Kammern sowie Burschenschaften angeboten.

Mit der 2002 gegründeten und heute enorm leistungsstarken initiative unternehmer21 wurden im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit modulare Ausbildungsreihen zur Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen zur Selbständigkeit durchgeführt. Allein in den Jahren 2003 und 2004 gründeten sich aus diesem Bereich fünf Kapitalgesellschaften unter Beteiligung der EAG | EurAsiaGroup und wurden jeweils mehr als 100 Manntage für StartUp-Coaching abgerechnet. 2005 schliesslich wurde gemeinsam mit einer Universität ein Gründungslabor ins Leben gerufen, das noch heute Gründungen von Studenten fördert.

Ebenfalls im Jahr 2005 wurde das FBH, ein privates Forschungsinstitut, das sich zuvor primär mit Biologie und Heilverfahren sowie Klärtechnologien und Zweckverbänden beschäftigte, mit der Fortentwicklung von Herstellungsverfahren zur Verwertung von Plastikabfällen zu Ölprodukten beauftragt. An verschiedenen deutschen und österreichischen Standorten wurden Kapitalgesellschaften gegründet und das Forschungsvorhaben gemeinsam mit der Technischen Universität Wien und verschiedenen italienischen Partnern vorangetrieben. Begleitet wurden diese Projekte von einer Hamburger Investmentgesellschaft, die laut Geschäftsplan pro Standort € 5.000.000 Eigen- und Fremdkapital zuschoss. In diesem Zusammenhang wurden Biodieselprojekte in Italien und Griechenland entwickelt, mobile Tankstellenanlagen für Länder wie Bulgarien und Rumänien verfügbar gemacht und Biodieselcontainer geordert, die vor Ort bis zu 6.000t Biodiesel pro Container und Jahr produzieren. Dieses Jupiter-Projekt wird durch die Russian Renewable Energy Ltd. weiterhin realisiert - allerdings wird als Inputmaterial ausschliesslich selbst angebautes Elefantengras oder Jathropa benutzt.